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13.10.08: Amsterdam Baroque Orchestra & Choir
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Montag, 13. Oktober 2008, 20 Uhr Tonhalle Düsseldorf 1. Meisterkonzert Abo I AMSTERDAM BAROQUE ORCHESTRA & CHOIR TON KOOPMAN Lydia Teuscher, Sopran · Marie-Claude Chappuis, Alt Jörg Dürmüller, Tenor · Klaus Mertens, Bass Bach: h-moll Messe Preise: € 38,- bis € 80,- ――――――――――――――――――――――――――――――――― Ton Koopman ist sowohl Begründer des Amsterdam Baroque Orchestra (1979), als auch des Amsterdam Baroque Choir (1992). Das Repertoire der Ensembles konzentriert sich auf instrumentale und vokal-instrumentale Werke zwischen 1600 und 1791. Da Ton Koopman selbst Autor vieler Fachartikel und Bücher ist, fließen die neuesten Ergebnisse seiner musik-wissenschaftlichen Forschung in das Musizieren der Barockspezialisten ein.
Mit dem renommierten Solistenquartett Lydia Teuscher, Sopran; Marie-Claude Chappuis, Alt; Jörg Dürmüller, Tenor und Klaus Mertens, Bass, wird er im Rahmen der Meisterkonzerte Bachs h-moll-Messe interpretieren.
KARTENVORVERKAUF: Tel. 0211/329191; Fax 0211/132018www.heinersdorff-konzerte.de
Amsterdam Baroque Orchestra & Choir
Ton Koopman gründete das Amsterdam Baroque Orchestra im Jahr 1979. Dieses Orchester besteht aus international berühmten Barock-Spezialisten, die mehrmals im Jahr zusammen kommen. Für die Musiker ist jedes Konzert eine neue Erfahrung, und Ton Koopmans außergewöhnliche Energie und Begeisterung sind Garant für höchste Qualität. Das Repertoire des Orchesters umfasst instrumentale und vokal-instrumentale Werke zwischen 1600 und 1791. „Ich ziehe die Grenze beim Tode Mozarts“, so Ton Koopman.
Der Amsterdam Baroque Choir wurde 1992 gegründet und debütierte beim Festival of Early Music in Utrecht, mit der Welturaufführung des Requiems (für 15 Stimmen) und der Vesper (für 32 Stimmen) von H.I.F. Biber. Die Aufnahmen dieser Werke wurden mit dem Cannes Classical Award für die beste Leistung im Bereich Chormusik des 17. und 18. Jahrhunderts ausgezeichnet. Auf Grund der außergewöhnlichen Kombination aus textlich-struktureller Klarheit und interpretativer Flexibilität wird der Amsterdam Baroque Choir heute zu einem der hervorragendsten Chöre der Welt gerechnet.
Im November 1994 begannen Ton Koopman und das Amsterdam Baroque Orchestra & Choir mit dem wohl ehrgeizigsten Aufnahme-Projekt der letzten Jahrzehnte: die Gesamt-Aufnahme der weltlichen und kirchlichen Kantaten J.S. Bachs, aufgearbeitet mit Hilfe der neuesten musikologischen Forschung. Diese exzellenten Aufnahmen erhielten den Deutschen Schallplattenpreis Echo Klassik 1997. Teil dieses Projekts sind außerdem drei von Christoph Wolff und Ton Koopman herausgegebene Bücher über die Bach-Kantaten sowie eine sechsteilige Fernsehdokumentation über dieses außergewöhnliche Aufnahme-Projekt durch den großen niederländischen TV-Sender NCRV.
Das Amsterdam Baroque Orchestra und der Amsterdam Baroque Choir haben mittlerweile alle bedeutenden barocken und klassischen Werke für verschiedene Labels aufgenommen und dafür viele Auszeichnungen erhalten, darunter den Grammophon-Preis, Diapason d'Or, 10-Repertoire, Stern des Monats/ Fono Forums, den Prix Hector Berlioz und zwei Edison Preise. Im Jahr 2003 gründete Ton Koopman „Antoine Marchand“, ein neues Sub-Label zu Challenge Classics, unter dem bereits viele seiner Einspielungen erschienen sind, darunter: Zweiundzwanzig Boxen der Bach-Kantaten-Reihe, eine Neueinspielung der Matthäus-Passion (auf CD und DVD), die DVD- Aufnahme der St. Markus Passion von J.S. Bach in der Neubearbeitung Ton Koopmans, sowie die ersten fünf CDs der Buxtehude Opera Omnia Edition.
Ton Koopman, Dirigent
Ton Koopman wurde 1944 in Zwolle geboren. Er studierte Orgel, Cembalo und Musikwissenschaft in Amsterdam und wurde in beiden Instrumenten mit dem Prix d’Excellence ausgezeichnet. Von Anfang an charakterisierten seinen Stil das Interesse an authentischen Musikinstrumenten und an der historischen Aufführungspraxis. Fasziniert vom Barock-Zeitalter, gründete Koopman im Jahr 1969, erst fünfundzwanzigjährig, sein erstes Barock Orchester, 1979 schließlich The Amsterdam Baroque Orchestra, dem 1992 The Amsterdam Baroque Choir folgte.
Zahlreiche Schallplatten- und CD-Aufnahmen dokumentieren Ton Koopman’s umfangreiche Tätigkeit als Solist und Dirigent; er nahm unter anderem für Erato, Teldec, Sony, Philips und die DG auf. Schließlich gründete er sein eigenes Label „Antoine Marchand“, mit dem nun eigene Aufnahmen veröffentlichen werden.
Im Verlauf seiner fünfundvierzigjährigen Karriere besuchte Ton Koopman alle bedeutenden Konzerthäuser und alle wichtigen Festivals auf allen fünf Kontinenten. Als Organist spielte er auf den wertvollsten historischen Instrumenten Europas; als Cembalist und Dirigent des The Amsterdam Baroque Orchestra & Choir war er regelmäßiger Gast am Concertgebouw Amsterdam, dem Theatre des Champs-Elysées Paris, der Philharmonie München, an der Alten Oper Frankfurt, dem Lincoln Center und der Carnegie Hall in New York; und er gastierte u.a. in Wien, London, Berlin, Brüssel, Madrid, Rom, Salzburg, Tokyo und Osaka.
Während der Jahre 1994 und 2004 unternahm Ton Koopman die Gesamtaufnahme aller Kantaten von Johann Sebastian Bach. Dieses umfangreiche und ehrgeizige Projekt wurde mit dem Deutschen Schallplattenpreis „Echo Klassik 1997“ und dem Prix Hector Berlioz ausgezeichnet, außerdem für den Grammy Award (USA) sowie den Gramophone Award (UK) nominiert. Im März 2000 erhielt Ton Koopman schließlich den Ehrendoktor-Titel der Universität Utrecht für seine Forschungstätigkeit über Bachs Kantaten und Passionen. Schließlich wurde Koopman im Februar 2004 mit dem hoch angesehenen Silver Phonographen der Holländischen Musik-Industrie und dem „VSCD Classical Music Award“ geehrt. Ton Koopman ist Präsident der “International D.Buxtehude Society” und künstlerischer Leiter des Festival Buxtehude 2007.
Als Gast-Dirigent blickt Koopman auf die Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Orchestern in Europa, den USA und Japan zurück. Er war erster Gastdirigent des Radio Chamber Orchestra in Holland, und arbeitete unter anderem mit folgenden Orchestern: Royal Concertgebouw Orchestra, DSO Berlin, Tonhalle Orchester Zürich, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchester des Bayerischen Rundfunks, Santa Cecilia in Rom, Wiener Symphoniker, Deutsche Kammerphilharmonie und Danish Radio Orchestra. In der kommenden Spielzeit sind unter anderem Projekte mit dem New York Philharmonic, Cleveland Orchestra, New World Orchestra Miami und dem Boston Symphony geplant.
Ton Koopman ist Autor vieler Fachartikel und Bücher und über Jahre hinweg war er mit der Edition der gesamten Orgelkonzerte Händels für Breitkopf & Härtel betraut. Neben einem Lehrstuhl für Cembalo am Konservatorium Den Hag, ist er Professor an der Universität von Leiden, sowie Ehren-Mitglied der Royal Academy of Music in London.
Herausgeber der Presseinformation: KTK Heinersdorff
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