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01.05.-30.06.08: Oper Köln
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Die letzte Spielzeitpremiere der Oper Köln wird Giuseppe Verdis Un ballo in maschera (Ein Maskenball) sein. Es ist das Regiedebüt des argentinischen Startenors José Cura. Er versetzt die Dreiecks-Liebesgeschichte in eine fiktive Militärdiktatur der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts und besetzt Riccardo mit dem Tenor Ray M. Wade jr. – ein schwarzer Herrscher, der über eine Stadt von Weißen regiert.
12. Mai 20.00 Uhr Einführungssoirée Un ballo in maschera (Ein Maskenball) Er ist Sänger, Komponist, Dirigent und sogar Fotograf – und einer der wenigen Künstler, die gleichzeitig singen und dirigieren können. Nun wird der argentinische Startenor José Cura an der Oper Köln auch sein Regiedebüt geben. Am Montag vor der Premiere gibt er in einem musikalisch umrahmten Gespräch Auskunft über sein Regiekonzept. Cura macht den Herrscher Riccardo zu einer Art Othello- Figur, die sich mit dem Rassismus ihrer Gesellschaft auseinandersetzen muss. Cura verlegt die Handlung in eine fiktive Militärdiktatur des vorigen Jahrhunderts. Eintritt frei
17. Mai 19.30 Uhr Premiere von Un ballo in maschera (Ein Maskenball) Gegen den Herrscher Riccardo läuft eine Verschwörung. Er organisiert einen Maskenball, zu dem auch Amelia kommen soll, die Frau seines Freundes Renato. Riccardo und Amelia sind verliebt, Amelia ist hin- und hergerissen zwischen ihrem Ehemann und Riccardo. Von der Wahrsagerin Ulrica erbittet sie ein Mittel gegen ihre geheime Zuneigung. Als Renato eine Affäre zwischen Amelia und Riccardo vermutet, schließt er sich blind vor Eifersucht den Verschwörern an. Auf dem Maskenball, bei dem Riccardo sich für immer von Amelia trennen möchte, tötet Renato seinen Freund. Damit erfüllt sich Ulricas Prophezeiung, dass Riccardo durch einen Freund sterben wird. Die Oper wurde im Jahr 1859 in Rom uraufgeführt und vorher mehrfach von der Zensur abgelehnt – da das Libretto ursprünglich auf der historischen Vorlage eines echten Königsmordes beruhte: dem Attentat auf den schwedischen König Gustav III auf einem Maskenball im Jahr 1792. Musikalische Leitung: Enrico Dovico | Inszenierung und Bühnenbild: José Cura | Kostüme: Petra Reinhardt | Chor: Andrew Ollivant Besetzung: Riccardo: Ray M. Wade jr. | Renato: Bruno Caproni | Amelia: Chiara Taigi | Ulrica: Dalia Schaechter | Oscar: Claudia Rohrbach / Insun Min | Silvano: Leandro Fischetti | Samuel: Ulrich Hielscher | Tom: Timm de Jong | Richter: Alexander Fedin | Diener: Werner Sindemann u. a. Weitere Vorstellungen: 24., 29. Mai sowie 1., 5., 7., 11., 13., 20., 22. Juni 2008
23. Mai 19.30 Uhr Wiederaufnahme: Die Fledermaus von Johann Strauß Es ist die berühmteste aller Operetten, die der Theaterkritiker Hans Weigel einmal so beschrieb: „Ein Ehemann, der ins Gefängnis soll, geht zu einem Fest – das Stubenmädchen geht zu dem selben Fest – der Liebhaber der Frau wird statt des Gatten eingesperrt – die Frau selbst stellt sich auf dem Fest ein, ohne dass wir recht wissen, wie sie hinkommt… dann aber beginnt das Fest und das Stück hört auf. Die Gattin, vom Gatten nicht erkannt, gewinnt aus dieser Situation weiter nichts als ein ungarisches Lied…“ Eine Aufführung, über die das WDR Kulturmagazin Mosaik meinte: „Eine Fledermaus, die den Anhängern modernen Regietheaters querliegen wird, die aber vom Kölner Publikum mit Bravo-Sträußen bedacht wurde.“ Musikalische Leitung: Enrico Delamboye | Inszenierung: Helmuth Lohner | Bühne und Kostüme: Rolf Langenfass | Chor: Andrew Ollivant | Chor der Oper Köln | Gürzenich-Orchester Köln Besetzung: Gabriel von Eisenstein: Thomas Mohr | Rosalinde: Katerina Sokoklová-Rauer | Frank: Ulrich Hielscher | Orlofsky: Regina Richter | Alfred: Hauke Möller | Dr. Falke: Bernd Weikl | Dr. Blind: Johannes Preißinger | Adele: Claudia Rohrbach | Ida: Britta Hadeler | Frosch: Herbert Feuerstein u. a. Weitere Vorstellungen: 31. Mai, 4., 12., 15., 19. Juni 2008
25. Mai 11.30 Uhr Stufen der Reifung oder Stadien der Existenz – Wagners Tannhäuser Zweimal schon war der Theologe und Tiefenpsychologe Eugen Drewermann in der Oper Köln zu Gast, mit Vorträgen zu Caligula und zum Freischütz. Nun beleuchtet er Wagners Tannhäuser vor dem Hintergrund der Philosophie Søren Kierkegaards. Eintritt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro
10. Mai 11.30 Uhr Wiederaufnahme in der Kinderoper: Die Prinzessin auf der Erbse von Ernst Toch Der König, die Königin und mit ihnen der gesamte Hofstaat sind verzweifelt: obwohl es so viele schöne Mädchen und sogar Prinzessinnen gibt, will der Prinz keine von ihnen heiraten. Nur die Beste soll es sein, und die ist nicht in Sicht. Da trifft ein unbekanntes Mädchen am Hof ein. Der Prinz verliebt sich in sie, dass sie königlicher Herkunft ist, spürt er einfach. Die Königin ist da skeptischer und lässt ihr ein riesiges Bett mit vielen Matratzen herrichten, ganz unten legt sie eine Erbse hinein. Am nächsten Morgen fühlt sich das Mädchen wie zerschunden und muss also eine echte Prinzessin sein. Die Hochzeit kann beginnen. Der Komponist Ernst Toch wurde 1887 in Wien geboren und starb 1864 in Los Angeles. Die Prinzessin auf der Erbse gehört zu seinen frühen Werken, in denen er noch Brahms, Schumann und Mendelssohn nahestand. Musikalische Leitung: Siro Battaglin | Inszenierung: Christian Schuller | Bühne & Kostüme: Ulrich Schulz Besetzung: Prinzessin: Julia Giebel | Köchin: Adriana Bastidas Gamboa| Königin: Susanne Niebling | König: Jong Min Lim | Prinz: Andrés Felipe Orozco Martinez | Kanzler: Shannon Chad Foley | Minister: Werner Sindemann Weitere Vorstellungen: 13., 15., 16., 18., 19., 23., 24., 28., 31. Mai, 4., 5., 11., 12., 13. Juni 2008
8. Mai 19.30 Uhr Kammermusikabend zu Kát’a Kabanová Das Manon-Quartett Köln spielt die beiden Streichquartette von Leoš Janáček. 1. Violine: Sabine Nitschke; 2. Violine Cornelie Bodamer, Viola: Bruno Toebrock, Violoncello: Polly Lohrer | Moderation: Christoph Schwandt Opernfoyer, Eintritt 7 Euro
22. Mai 18.00 Uhr St. Stephan goes Opera Der Kölner Jugendchor St. Stephan mit Band Vom ersten Takt an begeisterten die rund 100 jungen Sänger im letzten Jahr unser Publikum. Ob Bohemian Rhapsody von Queen, kölsche Lieder oder Gospels – das mitreißende Programm ließ keine Wünsche offen. Nun ist der Chor, der regelmäßig auch die Kölnarena füllt und etliche CDs aufgenommen hat, mit einem neuen Programm zu Gast bei uns. Musikalische Leitung: Michael Kokott
Im Repertoire Kát’a Kabanová Vorstellungen am 4., 9.. 18., 25., 30. Mai ML: Markus Stenz | R: Robert Carsen | B&K: Katrick Kinmonth | L: Robert Carsen / Peter van Praet | Chor: Andrew Ollivant | Gürzenich-Orchester Köln Besetzung: Dikoj: Daniel Henriks | Boris: Albert Bonnema | Kabanicha: Doris Soffel | Tichon: Hans-Georg Priese | Kát’a: Rebecca Nash | Kudrjáš: Hauke Möller | Varvara: Viola Zimmermann | Kuligin: Leandro Fischetti | Glaša: Adriana Bastidas Gamboa | Fekluša: Angelica Böttcher
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg Vorstellungen am 3., 10., 16. Mai Romantische Oper in drei Aufzügen Text vom Komponisten »Dresdner Fassung« ML: Markus Stenz | R: Jasmin Solfaghari | B: Frank Philipp Schlößmann | Chor: Andrew Ollivant Besetzung: Hermann: Reinhard Dorn | Tannhäuser: Torsten Kerl | Wolfram n Eschenbach: Miljenko Turk | Walther von der Vogelweide: Musa Nkuna | Heinrich der Schreiber: Andrés Felipe Orozco Martinez | Elisabeth: Camilla Nylund | Venus: Dalia Schaechter/Iris Vermillion | Hirt: Susanne Niebling u. a. Chor der Oper Köln | Extra-Chor der Oper Köln | Gürzenich-Orchester Köln Fidelio Vorstellungen am 2., 11. Mai ML: Enrico Dovico | R: Christian Stückl | B&K: Marlene Poley | Ch: Andrew Ollivant | Chor der Oper Köln | Gürzenich-Orchester Köln Besetzung: Don Fernando: Daniel Henriks | Don Pizarro: Bernd Weikl | Florestan: Albert Bonnema | Leonore: Kirsten Blanck | Rocco: Ulrich Hielscher | Marzelline: Susanne Niebling | Jaquino: Musa Nkuna
Herausgeber der Presseinformation: Oper Köln
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