Buchbesprechung
Interview mit Eva Steins
Der Ring des Anno
Verlagsinformation:
Die Eltern haben Wort gehalten: Lukas und Alina bekommen einen Hund. Doch der bringt sofort Unruhe ins Haus an der Hohe Straße. Mit seiner Hilfe finden die Kinder im Römerkeller einen ungewöhnlichen Ring, den sie allerdings gleich wieder verlieren. Sie staunen nicht schlecht, als ausgerechnet Hartmut Priess, der Bassist der berühmten Bläck Fööss, ihnen bei der Suche hilft. Er führt Lukas, Alina, Ben und Bille mit einer spannend erzählten Geschichte ins mittelalterliche Köln und auf die Spur des Erzbischofs Anno. Doch die Gegenwart ist mindestens genauso aufregend, denn die Kinder geraten in die Fänge eines gefährlichen Gangsters - und dann geht der ganze Wahnsinn erst richtig los.
(c) Emons Verlag
Besprechung:
Krimigenuß und Geschichtslehrstunde pur - das hat Eva Steins in ihrem Krimi für Pänz "Der Ring des Anno" geschickt vereint. Während sich im normalen Unterricht bei den Kiddies eher die Haare sträuben ob des trockenen Stoffes, bekommen sie hier Hintergrundinformationen zum historischen Köln gleich mitgeliefert. Und das so spannend erzählt, daß sie nicht anders können als begeistert Seite um Seite zu verschlingen.
Geschickt verpackt, gekonnt dosiert und mit einem berühmten Zeitgenossen, dem Bassisten der Bläck Fööss, Hartmut Priess, garniert, kann einfach keine Langweile aufkommen. Dafür sorgt nicht nur der spannende Krimistoff rund um den mysteriösen Stein, den Lukas, Alina, Ben und Bille im Römerkeller finden und der sie, durch einen dummen Zufall, in die Hand eines skrupellosen Verbrechers treibt, sondern auch das Schicksal von Gero, Velten, Hilla und Erzbischof Anno im mittelalterlichen Köln.
Fazit: Gegenwart und Vergangenheit wurden in diesem Krimi gekonnt miteinander verknüpft. Den Leser erwarten spannende Abenteuer im Köln von heute und gestern.
(c) Astrid Krüger
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