Startseite Kommunen Berühmtheiten Termine Gastronomie Hotellerie Kino Karneval Bücher/CDs Ahnenforschung Partner Suchen

Termine:
Veranstaltungstermine für den Rhein-Erft-Kreis und Köln


Themen:
Allgemeines
Pressenews
Veranstaltungstips
Berichterstattung
Nachlese
Interviews
Buchbesprechungen
CD-Besprechungen
Archiv
IHR EINTRAG - Termine


Allgemein:
Impressum
Kontakt
Haftung


29.01.06: Karnevalistische Matinée

Matinée in der Philharmonie

Dr. Gerhard Jussenhoven zum 95. Geburtstag

Über ein ausverkauftes Haus konnte sich die Philharmonie Köln am Sonntag morgen freuen, hatte sie doch gemeinsam mit dem WDR und dem Festkomitee Kölner Karneval bereits zum 14. Mal zu einer Karnevalistischen Matinée zu Gunsten des Kölner Rosenmontagszugs eingeladen. In diesem Jahr gab es zudem noch einen weiteren großartigen Anlaß zu feiern, nämlich den 95. Geburtstag des Komponisten Dr. Gerhard Jussenhoven am 30. Januar, der bei der Veranstaltung anwesend war und aufs herzlichste begrüßt wurde.

Den Beginn machte der Einzug des Spielmannszugs der Bürgergarde blau-gelb, der das Publikum an den Rundfunkgeräten und in der Philharmonie selbst schon einmal auf das einstimmte, was sie erwartete.

Präsentiert wurde die Veranstaltung von Reinold Louis, der viel aus dem musikalischen Leben von Dr. Gerhard Jussenhoven zu berichten wußte. Er beschrieb dessen Kompositionen als die der leichten, eleganten, volkstümlichen Muse und erwähnte, daß Jussenhoven bisher alleine über 1000 Titel komponiert habe (und er schreibt auch heute noch!).

Das WDR Rundfunkorchester unter der Leitung von Helmuth Froschauer stimmte danach einige Lieder an, allesamt Ohrwürmer, wie "Kornblumenblau" oder "Schau nicht auf die Uhr", begeistert unterstützt von sämtlichen Anwesenden in der Philharmonie und scherzhaft als größter Chor Kölns bezeichnet, der dieser Bezeichnung alle Ehre machte.

Während Reinold Louis noch von den 50 kölschen Titeln Dr. Gerhard Jussenhovens erzählte, die in der Nachkriegszeit entstanden und die Kölner so bewegten, erschienen schon die Bläck Fööss und King Size Dick auf der Bühne, um einige davon zu präsentieren wie "Et Päckche us Amerika" oder "En Bessje Annemarie".

Reinold Louis hob die Bläck Fööss auch als Pfleger der kölschen Liedertradition hervor, die neben den eigenen über 400 Titeln aus 35 Bühnenjahren immer wieder auf dieses unvergängliche Liedgut zurückgreifen und dadurch die Erinnerung wachhalten würden.

Doch auch Märsche hat Dr. Gerhard Jussenhoven komponiert wie den Reitermarsch der Kölner Ratsbläser. Daneben erinnerte sich der "Bergische Jung", Willibert Pauels, an die ersten Fernsehsendungen zum Thema Karneval, die er in seiner Jugend sah, an Auftritte des Weltenbummels und des Colonia-Duetts und erntete für seine kleine, humorvolle Erinnerungsreise stehende Ovationen des Publikums.

Lotti Krekel und Ernst H. Hilbich waren weitere Interpreten von unvergessenen Songs von Jussenhoven. Die Jussies begeisterten mit einer modernen Version von "Man müßte noch mal 20 sein" und es gab auch Erinnerungen an den Titel "Ich möchte 100 Jahre werden", den der große Komponist für Johannes Heesters schrieb und der von diesem auch gesungen wurde.

Dazu trat der Kölner Männergesangsverein auf und stimmte unvergeßliche Melodien von "O du schöne Stadt am Rhing, Colonia" bis "Köln, das ist Köln" an.

Zum Ende der Veranstaltung wurde dem Geburtstagskind dann noch eine besondere Ehre zuteil. Alexander von Chiara, Initiator der Veranstaltung, überreichte Dr. Gerhard Jussenhoven für dessen Kompositionen den Orden des Festkomitees Kölner Karneval. Dazu wurde der Scheck über den Erlös der Veranstaltung an das Festkomitee übergeben und Reinold Louis hob noch einmal besonders hervor, daß schon der Vater von Dr. Jussenhoven, Servatius, viel für den Kölner Karneval getan hat. Gründete er doch die Altstädter, heute eines der großen Traditionscorps.

Nach zwei Stunden ging diese wunderbare Veranstaltung zu Ende nach diesem unvergeßlichen Streifzug durch die Kompositionen des Dr. Gerhard Jussenhoven und sichtbar gerührt von ihm persönlich verfolgt.



Nach oben

Matinée in der Kölner Philharmonie
(c) Astrid Krüger (c) Astrid Krüger
Fotos: Astrid Krüger


Nach oben

26.01.06: Der Persönlichkeitstest | 15.02.06: Angelo Branduardi