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21.07.05: Sicherheit beim Weltjugendtag
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Tausende von Sicherheitskräften schützen Papst und Pilger
Großaufgebot für den Weltjugendtag
Schweizer Garde, Bundeskriminalamt, Polizisten, Sicherheitskräfte, Feuerwehrleute, Ordnungskräfte der Stadt, Rettungsdienste und Notärzte, dazu Hunderte Mitarbeiter von Hilfsorganisationen - sie alle werden ihr bestes dazu beitragen Papst Benedikt XVI. und die Pilger während des Weltjugendtags in Köln optimal zu schützen und zu betreuen.
Dies verkündeten Polizeipräsident Klaus Steffenhagen, Dieter Klinger, Einsatzleiter des Polizeipräsidiums Köln, Hermann-Josef Johanns und Winrich Granitzka von der Weltjugendtags gGmbH und Stefan Neuhoff von der Berufsfeuerwehr Köln auf einer Pressekonferenz.
Von Montag bis Freitag finden beim Weltjugendtag eine Vielzahl von Einzelveranstaltungen statt. Bei 25 von ihnen wird mit mehr als 2.000 Teilnehmern gerechnet wie etwa dem Musikpicknick im inneren Grüngürtel, Katechesen im Südstadion, der großen Eröffnungsveranstaltung im Rhein-Energie-Stadion oder dem Kreuzweg am Freitag. Dafür und für die weiteren Events erarbeitet die Berufsfeuerwehr schon heute Konzepte bezüglich Sanitäts-, Sicherheitswachdienst und Löschgruppen.
Dazu haben bereits im Vorfeld Feuerwehrbeamte die über 200 städtischen Schulen und Geäbude, die als Unterkunft für Pilger und Helfer dienen sollen auf ihre Sicherheit hin inspiziert. Zur Zeit wird mit Hochdruck daran gearbeitet die Räume für den Krisenstab und die Einsatzleitung fertigzustellen. Zusätzliches Personal und Fahrzeuge wurden auch aus Düsseldorf und Bergisch-Gladbach angefordert.
Der Rettungsdienst wird aufgrund der Tatsache, daß sich bedeutend mehr Menschen in Köln aufhalten werden, um 30 Prozent aufgestockt, d.h. tagsüber um zehn und nachts um sechs Rettungswagen verstärkt.
Der Malteser Hilfsdienst wird während der Domwallfahrt Unfallhilfsstellen auf der Nord- und Südseite des Kölner Doms wegen der erwarteten 100.000 Jugendliche einrichten.
Bei der Begrüßungsfeier für den Papst werden Unfallhilfsstellen eingerichtet, dazu Boote der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft installiert und auch der Brandschutz auf den Rheinwiesen ist durch die Feuerwehren gesichert. Bei der Abschlußveranstaltung wird die Berufsfeuerwehr Köln den Rhein-Erft-Kreis unterstützen.
Zusätzlich herrscht während des Papstbesuches die höchste Sicherheitsstufe. Der Luftraum wird in vielen Teilen gesperrt sein, auf den Fahrtstrecken des Papstes werden Gullydeckel verschweißt, der U-Bahnhof Appellhofplatz gesperrt, 25000 Absperrgitter werden den Strom der Pilger in die richtige Bahn lenken.
Während der Fahrten des Papstes vom/zum Flughafen wird die Autobahn zum Teil gesperrt, vor allem am Sonntag sollten Flugreisende mehr Zeit einplanen, um ihren Flieger rechtzeitig zu erreichen. Auch bei den anderen Fahrten kann es zu Verkehrssperrungen kommen.
Während der Rheinfahrt des Papstes werden die Brücken für Fußgänger, Autofahrer und teilweise auch die Bahn gesperrt, genau so wie der Rhein. Polizeiboote aus Düsseldorf und Bonn werden den Norden bzw. den Süden absichern.
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