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18.08.05: Warten auf die Ankunft des Papstes
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Tausende jubeln Papst Benedikt XVI. bei der Ankunft an der Hohenzollernbrücke zu
Warten auf den Heiligen Vater
10.00 Uhr: Bei der Ankunft am Sicherheitscheck vor dem Einlaß steht schon eine große Schlange und wartet auf Einlaß. Doch noch ist es nicht soweit - erst müssen alle Personen, die sich noch im Gelände befinden, das Territorium verlassen, dann wird das Gebiet abgesucht.
12.00 Uhr: Inzwischen ist das Gelände geräumt, doch noch tut sich nichts. Es wird voller und voller. In der Zwischenzeit sind es Tausende, die durch die insgesamt drei Schleusen wollen, um von möglichst nahe einen Blick auf den Heiligen Vater zu werfen und das bei rund 30 Grad und mitten in der Sonne.
13.00 Uhr: Der Zelteingang naht. Inzwischen sind noch mehr Beamte eingesetzt worden um die Schaulustigen zu durchsuchen, doch trotzdem geht es nur langsam vorwärts. Es dauert halt seine Zeit.
13.30 Uhr: Endlich drin! Nichts wie in den Schatten und vom in der Sonne stehen erholen.
14.00 Uhr: Freundliche Damen erzählen uns, daß später auch noch der obere Treppenbereich oberhalb der Philharmonie geöffnet wird, kurz vor dem Eingang zum Dom.
14.30 Uhr: Der obere Bereich ist offen. Langsam hochgepirscht und ein Schattenplätzchen gesucht. Noch ist hier wenig los. Die meisten der inzwischen mehrere tausend Menschen umfassenden Menge hat sich direkt am Anleger Hohenzollernbrücke, am Rheinufer oder am unteren Bereich verteilt und weiß noch gar nicht, daß hier oben viel mehr Platz ist.
15.30 Uhr: Langsam füllt es sich auch hier oben. Jetzt haben doch einige gemerkt, daß man hier viel näher ran kann. Aufregung: Plötzlich fährt das "Papamobil" vor. Doch die legt sich schnell wieder, denn es ist leer. Der Fahrer setzt es lediglich in den Schatten, damit es nicht so aufheizt.
16.30 Uhr: Die Spannung wächst. Inzwischen haben sich auch Tausende im oberen Bereich eingefunden. Sie sind so gespannt, daß sie jeden bejubeln, der über die abgesperrte Fläche geht.
17.00 Uhr: Oberbürgermeister Schramma und andere Persönlichkeiten erscheinen und gehen zur Bühne, wo der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Köln stattfinden soll. Der OB nimmt sich Zeit für einen kleinen Plausch mit dem internationalen Publikum. Das ist ganz begeistert. Doch die Amerikaner verstehen nicht ganz, wen sie da vor sich haben und schließen nach einem Blick auf seine Oberbürgermeister-Kette, daß er wohl der Karnevalsprinz sein müsse. Lachen unter den Deutschen und dann die Aufklärung für die Gäste, die diese Geschichte ebenfalls mit Humor nehmen. Neben Deutschen sind Amerikaner, Kenianer, Chinesen, Spanier, Italien und noch weitere Nationen vertreten. Alle sind bester Laune und können es kaum mehr erwarten.
18.00 Uhr: Ein erster Jubelschrei ertönt. Unten am Anleger kommt das Schiff des Papstes - die "MS RheinEnergie" in Sicht.
18.15 Uhr: Immer mehr Sicherheitsleute erscheinen. Gruppen von Journalisten, die ebenfalls auf dem Rhein gefahren sind, gehen an den Zuschauern vorbei. Die Stimmung wächst ins Unermeßliche. Alle wissen, gleich muß er kommen.
18.38 Uhr: Endlich ist es soweit. Die Delegation um Papst Benedikt XVI. erscheint und mitten drin entdecken wir den Heiligen Vater. Alles jubelt, schreit, winkt - er grüßt und lächelt freundlich zurück. Doch in weniger als fünf Sekunden ist alles vorbei - schon ziehen die Jugendlichen, die mit auf dem Schiff waren, an uns vorüber und alle gehen nach Hause, erschöpft, aber glücklich. Das Warten hat sich gelohnt!
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Ankunft von Papst Benedikt XVI. in Köln
 Fotos: Astrid Krüger
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16.08.05: Kerzen für den Weltjugendtag | 19.08.05: Deaf meets Deaf
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