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15.06.05: Langzeitfreiwillige beim Weltjugendtag
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Acht bis 13 Monate im Weltjugendtagsbüro
Langzeitfreiwillige aus aller Welt in Köln
139 Langzeitfreiwillige aus 38 Nationen sind in 13 Bereichen wie Veranstaltungslogistik, Pilgerwesen, Sicherheit/Protokoll, Liturgie und Begegnung im Bereich des Weltjugendtagsbüros beschäftigt. Dort arbeiten sie in einer 38,5 Stunden Woche und erhalten für ihre Dienste ein Verpflegungsgeld, ein Jobticket sowie 170,-- Euro Taschengeld. Kostenlose Unterkunft finden sie u.a. in Klöstern, ehemaligen Internaten, dem Kolpinghaus oder dem Priesterseminar. Eine Wohnung haben sie nicht nur in Köln und Umgebung, sondern auch in Bonn oder Düsseldorf gefunden.
Aus jedem interessierten Land weltweit gab es im Vorfeld die Möglichkeit je zwei junge Menschen nach Deutschland zu entsenden, dazu kommen je zwei aus jeder deutschen Diözese. Voraussetzung war, daß sie mindestens 18 Jahre alt sind und für die ausländischen Jugendlichen, daß sie zumindest Englisch sprechen.
Die Jugendlichen nahmen die Chance wahr auf diese Art und Weise ein freiwilliges soziales Jahr zu verbringen. Für ausländische Teilnehmer bot dies zudem die Möglichkeit einen anderen Kulturkreis kennenzulernen, den eins eint - der Glaube an Gott.
Drei von ihnen sind Sandra Baumeister, 20, aus Warendorf bei Münster, Tomasz Stephan, 24, aus Radzyn Podlaski in Polen und Lourdes Morel Escobar, 22, aus Paraguay. Tomasz, als Dolmetscher für Polnisch, Englisch und Deutsch zuständig, war bereits beim letzten Weltjugendtag in Rom dabei. Als er vor zwei Jahren an einem Jugendtreffen in Polen teilnahm, lernte er dort Pfarrer Ulrich Hennes kennen, der von der Organisation in Köln berichtete. Tomasz wurde daraufhin vom polnischen Beauftragten eine Stelle angeboten und freute sich sehr, als er die endgültige Zusage bekam für 13 Monate im Weltjugendtagsbüro tätig zu werden.
Er sieht die Zeit vom 16. bis zum 21.08.05 als Fest des Glaubens, das die Jugendlichen aus aller Welt hier miteinander begehen. Doch abgesehen von den spirituellen Erfahrungen ist es für ihn und sein weiteres Berufsleben auch wichtig ein Jahr lang die deutsche Kultur zu erleben und hier zu arbeiten. Eine einmalige Chance diese beiden für ihn wichtigen Themen zu verknüpfen, die er gerne angenommen hat.
Sandra, im Bereich Veranstaltungslogistik beschäftigt, ist schon daheim in Warendorf als Meßdienerin und in der Jugendarbeit tätig. Nach dem Abitur wollte sie nicht sofort mit einem Studium beginnen, sondern statt dessen ebenfalls ein freiwilliges soziales Jahr ableisten. Für sie kam dafür nur der Weltjugendtag infrage mit der Möglichkeit viele andere Jugendliche aus aller Welt zum Glaubensaustausch zu treffen.
Auch Lourdes, Mitarbeiterin des internationalen Callcenters, arbeitet bereits daheim in Paraguay in der Jugendpastorale. Sie empfindet es als große Freude aber auch Ehre, daß ausgerechnet sie in einem Meeting in ihrer Diözese ausgewählt wurde und so die Chance erhalten sollte als Langzeitfreiwillige im Weltjugendtagsbüro in Köln tätig zu werden. Als dann auch noch das nationale Gremium ihrer Entsendung zustimmte, war ihre Freude groß.
Alle drei sind Papst Johannes Paul II. dankbar dafür, daß er den Weltjugendtag als großes Fest des Glaubens iniiziert hat. Er hat immer unterstrichen, daß die Jugend wichtig für die Kirche ist. Sie sehen dieses Ereignis als geprägt vom Wirken und Schaffen des verstorbenen polnischen Kirchenoberhaupts, an dessen Tradition Papst Benedixt XVI. anknüpft.
Die Jugendlichen sind sich einig, daß Papst Johannes Paul II. eine hervorragende Persönlichkeit war, der Jesus auf eine besondere Art und Weise zeigte. Für Lourdes war er ein Heiliger, eine ganz spezielle Person. Sie freut sich aber auch schon darauf seinen Nachfolger Benedikt XVI. näher kennenzulernen.
Das wichtigste am Weltjugendtag ist für alle drei aber die Tatsache viele Jugendliche aus aller Herren Länder kennenzulernen, die der Glaube eint. Dadurch sehen sie auch die Chance gekommen einen neuen Weg und Zugang zu Jesus zu finden, aber auch herauszufinden wie andere Menschen weltweit leben und ihren Glauben erleben.
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14.06.05: 30 Jahre Bläck Fööss am Tanzbrunnen | 16.06.05: EMAS-Zertifikat für den WJT
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