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09.11.05: Zweites Blatt des Lechenich-Zyklus von
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Zweites Blatt des Lechenich-Zyklus von Gerda Laufenberg liegt vor
"Herz von Lechenich" ist das zweite Blatt, das die Kölner Künstlerin Gerda Laufenberg im Rahmen des von der Lechenicher Stadtgarde initiierten Schloss-Stadt-Zyklus schuf. Das Herz steht im Zentrum des Blattes und umschließt einen großen Teil der Bewohner zur närrischen Jahreszeit. Hier trifft man nahezu alle Typen, die sich in der Session zu einer fast verschworenen Einheit zusammenfinden; sie drücken eine Stimmungslage aus, der man immer wieder bei zahlreichen Veranstaltungen über das ganze Jahr in der Schloss-Stadt begegnet. Aber auch einige zivil gekleidete Typen, die dem Treiben scheinbar reserviert gegenüberstehen, finden sich hier wieder.
Außerhalb des jeck-bunten Herzens hat G.L. in grafischer Handschrift alle die Gruppen aufgeführt, die bildlich nicht mehr erfassbar waren, die aber auch das Flair und das Gesicht einer Stadt prägen und deshalb auch - manchmal mit verstecktem Augenzwinkern – genannt. werden. Der Betrachter wird seine Freude haben, die Schriftzüge und ihre Bedeutungen zu entziffern.
Es ist wie immer bei den Werken von Gerda Laufenberg: Man muss genau und aufs Detail schauen, um den Witz und den hintergründigen Humor zu erkennen. Umrahmt ist das "Lechenicher Herz" von den Silhouetten typischer und für Lechenich unverkennbarer historischer Baulichkeiten - teilweise wie in dem Kölner Lied vom Aldermaat, "stonn se kromm un scheif" - wie die Zinnen der Landesburg, die beiden Stadttore und einige Häuser um den Marktplatz; ein Gardist scheint sogar das Bonner Tor zu stützen - oder sollte es anders gemeint sein? Mit den beiden ersten Werken des Lechenich-Zyklus lässt Gerda Laufenberg karnevalistisches Brauchtum über die Sessionen hinaus zum Kulturgut werden; wir dürfen gespannt sein auf die nächsten intelligent-fröhlichen Bilder von G.L., der mit Sicherheit weder die kreativen Ideen noch die leuchtenden Farbe zu diesem Thema ausgehen werden.
111 handsignierte Lithografien Wie das erste Bild "Lechenich und die Stadtgarde" (hiervon sind noch einige wenige Exemplare greifbar) wird auch "Das Herz von Lechenich" als Lithografie - Hochformat 50 x 60 cm - in einer handsignierten und auf 111 Stück limitierten und nummerierten Auflage von der Lechenicher Stadtgarde angeboten: Anfragen an den Presseoffizier der Garde K.-R. Esser (Telefon 02235 - 72 200 und 689 726). Besonders ambitionierte Kunst-Fans können sich bestimmte Nummern für den ersten Motivdruck und die kommenden Motive reservieren lassen - so sie noch nicht vergeben sind; hier gilt das Prinzip des ersten Eingangs bei ausgeschlossenem Rechtsweg.
Die Nummer 1/111 wurde, wie bereits das erste Zyklus-Exemplar, an den Bürgermeister von Erftstadt übergeben; über die Lechenicher Artothek kann sich jeder Bürger das Werk für eine begrenzte Zeit ausleihen.
Malerin, Illustratorin und Buchautorin: Kurzportrait von Gerda Laufenberg Gerda Laufenbergs Werke brillieren durch ihre enorme zeichnerische Ausdruckskraft und sie nimmt gerne und gekonnt, tradierte Formen keck-intelligent auf die Schippe, ohne zu verletzen und stets mit großer Loyalität gegenüber der kölsch-rheinischen Wesensart:
Bis weit über die Domstadt hinaus bekannt sind ihre Arbeiten "Kölner Narrenschiff", "2000 Jahre Karneval" oder "Kölner Teppich"; ihre jährlichen Köln-Kalender, mit lebendig-spaßigen Zeichnungen zum Stadtgeschehen, werden seit 1996 von einer immer größeren Fan-Gemein-de schon weit vor Jahresbeginn drängend-neugierig erwartet; sie wurden zum Sammelobjekt und sind oft das einzige Stück Heimat für Menschen in der Fremde.
Die kreative Schaffenskraft von Gerda Laufenberg ist nicht auf den zeichnerischen Ausdruck beschränkt: Im Herbst 2005 legte sie ihr erstes Buch mit Kurzgeschichten aus dem wirklichen Leben rund um Köln vor - natürlich mit eigenen Illustrationen. Wer mal ausgiebig schmunzeln möchte, sollte zu "Fräulein Seidenstückers geheime Garde" greifen (J.P. Bachem Verlag, Köln).
1944 in Königswinter geboren, lebt und arbeitet G.L. in Köln; sie studierte an den Kölner Werkschulen freie Malerei und Bildhauerei. Nach einigen Jahren in der Wirtschaft als Werbezeichnerin und Texterin eröffnete sie 1977 ihr eigenes Atelier im Rodenkirchener Mühlenweg.
Gerda Laufenberg ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler und Künstlerinnen. Seit 1974 beschickte sie mit ihren Werken zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen unter anderem in Köln, Bayreuth, Bonn, Düsseldorf, Eichstätt, Karlsruhe, Mainz, Ulm, Schwetzingen sowie im europäischen Ausland: in den französischen Städten Angers und Lyon, im belgischen Genk und den spanischen Metropolen Madrid und Barcelona.
Autor: K.-R. Esser, Lechenicher Stadtgarde
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09.11.05: Lord of the Dance | 12.11.05: Phil Collins in Düsseldorf
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