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Restaurierung des Dionysosmosaiks

Restaurierung des Dionysosmosaiks geht in dritte Phase
Deutsche und italienische Experten beheben die Orkanschäden gemeinsam

Ein deutsch-italienisches Team von Fachleuten beginnt am kommenden Montag, 30. Juni 2008, mit der Restaurierung des dritten Drittels des Dionysosmosaiks im Römisch-Germanischen Museum. Prof. Dr. Christoph Merzenich und Prof. Dr. Sebastian Strobl leiten auch den dritten und letzten Abschnitt der Arbeiten. Sie erhalten dabei Unterstützung von zwei Professorinnen und Diplomanden vom Zentralinstitut für Restaurierung im italienischen Institut für Kulturgüter in Rom. Die römisch-kölnische Zusammenarbeit existiert schon seit 50 Jahren. 1958/59 entwickelten und realisierten Fachleute desselben Instituts in Köln Methoden für die Konservierung des Dionysosmosaiks.

Das Mosaik gehört zu den bekanntesten des gesamten Römischen Reichs. Nach stilistischen und technischen Analysen steht das Kunstwerk mit seiner Größe von fast 70 Quadratmetern in der Spitzengruppe römischer Mosaikkunst. Im Januar 2007 erlitt es erhebliche Schäden durch den Sturm „Kyrill“. Damals durchschlugen umher fliegende Holzbalken drei Scheiben des Römisch-Germanischen Museums und stürzten auf das Mosaik. Während der 14-tägigen Arbeiten können die Kölner Bürger und Gäste der Stadt die Restaurierung im Museum vom Roncalliplatz aus verfolgen.

Herausgeber der Presseinformation: Stadt Köln




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