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Operieren im Akkord

Operieren im Akkord
Eine Dokumentation über ein deutsches Chirurgenteam in Indien

Montag, 14. Juli 2008, 23.10 Uhr in 3sat

Erstausstrahlung

Der plastische Chirurg Dr. André Borsche aus Bad Kreuznach und sechs weitere Ärzte und Pfleger machen sich auf den Weg in die zentralindische Region Aurangabad. Sie arbeiten ehrenamtlich für die Organisation Interplast, die entstellten Menschen in der Dritten Welt hilft. In Arungabad treffen sie auf 300 Patienten, die sie unter schwierigen Umständen operieren. Die Dokumentation „Ärzte im Armenhaus – mit einem Chirurgenteam in Indien“ von Edgar Verheyen, die 3sat am 14. Juli um 23.10 Uhr in Erstausstrahlung zeigt, begleitet die Arbeit der Mediziner und Pfleger in dem notdürftigen hergerichteten Krankenhaus.

Ein indischer Priester hatte die Vertreter der Organisation Interplast händeringend gebeten, nach Zentralindien zu kommen und was er schilderte, klang nicht sehr ermutigend. Ihm stünde eine Klinik zur Verfügung, die allerdings den Namen nicht verdiene. Der Operationssaal sei schon seit Jahren nicht mehr benutzt worden und die hygienischen Bedingungen seien eine Katastrophe. Verkrüppelte Menschen, völlig entstellt, in ihrer Bewegungsfähigkeit massiv eingeschränkt, Verbrennungsopfer in einer Zahl, die die deutschen Ärzte so noch nicht gesehen hatten. Die meisten wohnen dort in armseligen Strohhütten, kochen über offenem Feuer, häufig mit Benzinöfen, die des Öfteren explodieren. Zwei Wochen operieren die deutschen Mediziner im Oktober 2007 rund 13 Stunden täglich. Immer wieder fällt der Strom aus. Taschenlampen helfen weiter, manchmal auch die Lampe des Kameramanns. Ständig muss improvisiert werden. In nur zwei Wochen werden 100 Operationen durchgeführt, an Menschen, die so eine neue Lebensperspektive, Hoffnung auf ein besseres Leben bekommen.

Herausgeber der Presseinformation: 3sat



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