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nanoCAMP 2008:

nanoCAMP 2008: Für zwölf Jugendliche beginnt ein Abenteuer
Das 3sat-Sommerforschungslager in Leipzig startet am 28. Juni

„Ich bin vor Freude fast geplatzt, als ich die Anmeldebestätigung in den Händen hatte und konnte für ein paar Minuten nur noch schreiend im Garten umhertanzen“, schreibt „nanoCAMPerin“ Marie Bandelier voller Vorfreude in ihrer Selbstvorstellung auf www.nano.de, der Internetseite des 3sat-Wissenschaftsmagazins „nano“. Nun geht es endlich los, nicht nur für die 17-jährige Schülerin aus Schlemmin in Mecklenburg-Vorpommern, sondern noch für elf weitere Jugendliche aus Deutschland und Österreich. Das „nanoCAMP 2008“ des 3sat-Wissenschaftsmagazins, das in diesem Jahr am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig stattfindet, startet am Samstag, 28. Juni. Die zwölf besonders engagierten Jungen und Mädchen im Alter von 16 bis 18 Jahren, die sich im Frühjahr bei 3sat bewerben konnten, werden am Helmholtz-Zentrum bis 4. Juli 2008 Pionierarbeit in Sachen Nachwuchsforschung leisten: Sie werden Wissenschaft als Abenteuer erleben. Natürlich kommen sie mit ihrer Arbeit auch ins Fernsehen: ab Montag, 30. Juni, bis Freitag, 4. Juni, täglich in „nano“ um 18.30 Uhr.

Im Jahr der Mathematik lernen die Jungforscher im „nanoCAMP“, dass Mathematik keineswegs eine weltfremde Wissenschaft ist: Und diese Erkenntnis reift beispielsweise am Tag des Finales der Fußball-EM beim Besuch beim Wissenschaftssommer in Leipzig in der Frage, warum Wissenschaft einem Torwart bei einem Elfmeter helfen könnte – wenn er nur schnell genug rechnen könnte. In den kommenden Tagen demonstrieren die Jugendlichen am UFZ, wie nackte Formeln mit realen Umweltbedingungen zu verknüpfen sind. Die Jungforscher gehen nicht nur inhaltlich, sondern auch tatsächlich in die Tiefe: Mit schwerem Gerät fahren sie über den Boden Bitterfelds und setzen zehn Meter tiefe Bohrungen an. So wollen sie herausfinden, welche Mikroorganismen die organischen Giftstoffe im Boden der ostdeutschen Stadt abbauen. Die Teilnehmer werden hier an vorderster Forschungsfront aktiv sein, denn die meisten Bodenbakterien sind noch völlig unbekannt. Die Mathematik zeigt sich dabei von der praktischen Seite: Die „nanoCAMPer“ arbeiten mit Hilfe von Computerpower und Formeln. Der unsichtbare Untergrund wird visualisiert in einer sogenannten 3D-Cave – einer Box mit virtuellen, aber sehr echt anmutenden Bildern.

Die diesjährigen Teilnehmer sind: Marie Bandelier, Schlemmin (Mecklenburg-Vorpommern), Till Brockmeier, Stegen (Baden-Württemberg), Denise Castle, Eppstein (Hessen), Philipp Feind, Frankfurt/Main (Hessen), Patrick Hagemann, Weida (Thüringen), Natalie Hüttemann, Rodgau (Hessen), Simon Klemenc, Innsbruck (Österreich), Maximilian Leipold, Mellrichstadt (Bayern), Samuel Rischmüller, Bad Salzdetfurth (Niedersachsen), Nicole Schäfer, Biebergemünd-Lanzingen (Hessen), Rosanne Sprute, Bad Oeynhausen (NRW) und Lisa Schowe, Münster (NRW).

3sat fördert seit 2002 jedes Jahr mit seinem „nanoCAMP“ den akademischen Nachwuchs. Unterstützt wird die Aktion von „Wissenschaft im Dialog“.

Herausgeber der Presseinformation: 3sat



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