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Krieler Dom: Erzbistum stoppt Schulbau-Vorhaben
Wegen unwägbarer Risiken stoppt das Erzbistum Köln seine Pläne zum Bau eines Berufskollegs am Krieler Dom in Köln-Lindenthal. Dies teilte der Finanzdirektor des Erzbistums, Hermann Josef Schon, der Stadt Köln heute in einem Brief mit. Zu Begründung der Entscheidung führte er aus: „Aufgrund der nochmaligen Absetzung des Tagesordnungspunktes von der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 05.06.2008, ohne vorherige Rücksprache mit einem Vertreter des Erzbistums Köln, ist es uns leider nicht mehr möglich, die eng gesetzten finanziellen und terminlichen Grenzen dieses Projektes einzuhalten.“ Vor allem gebe „die Vielzahl von Auflagen, mit denen diese Planung bereits im Vorfeld des eigentlichen Bauleitplanverfahrens belegt wurde, Anlass zu der Sorge, dass das Vorhaben im Laufe der weiteren Entwicklung eine nicht mehr verantwortlich finanzierbare Größenordnung erreichen wird.“ Damit ist das Projekt an diesem Standort nicht mehr realisierbar.
Ehebriefe – Geschenk des Erzbistums Köln für Hochzeitspaare
Mit insgesamt zwölf Ehebriefen möchte das Erzbistum Köln allen heiratswilligen und jung verheirateten Paaren ein Geschenk machen. Zwölf für das gemeinsame Leben typische Situationen und Stimmungen werden aufgegriffen, wie Verwandtschaft, Freunde, das erste Kind, Beruf, Krisen, richtiges Streiten und Wege zur Versöhnung. Die Briefe sprechen Konflikte und Spannungen an, aufregendes Neuland und mögliche Routine, die die Eheleute zwar als Paar jeweils individuell erleben, die aber für jedes Paarleben normal sind. Layout und Konzept der Briefe verstehen sich als „moderne Form der Zeitgenossenschaft“, so Dr. Holger Dörnemann vom Referat Ehe- und Familienpastoral im Erzbistum Köln. Stets gibt es einen zweiseitigen Text zum jeweiligen Thema, kurze Empfehlungen, ein Gedicht, Zitate, Anregungen zum Zwiegespräch über individuelle Vorstellungen und Bedürfnisse sowie einen Comic. „Wenn wir 50 Prozent der Paare erreichen, die sich in der Kirche trauen lassen, dann ist das ein Traum“, so Dörnemann, der die Absicht der Ehebriefe weniger im „Missionieren“ sieht, sondern als Angebot der Kirche, für die Paare in allen Situationen ihres Lebens verlässlicher Ansprechpartner zu bleiben. Den ersten Ehebrief bekommen die Paare beim ersten Kontakt im Pfarrbüro oder während des Brautgesprächs überreicht. Wenn sie den darin enthaltenen Gutschein einlösen, erhalten sie zweimonatlich jeweils zwei Ehebriefe kostenfrei zugesandt. Hochzeitspaare im Erzbistum Köln können die Briefe bestellen unter www.ehe-familie.info. Interessierte können den Komplettsatz gegen eine Gebühr von 12 Euro beim Referat Ehe- und Familienpastoral im Erzbistum Köln bestellen.
Caritas: Aktionswoche gegen Überschuldung
Unter dem Motto "Überschuldete Eltern - Arme Kinder" veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) vom 16. bis 20. Juni ihre diesjährige Aktionswoche der Schuldnerberatung. Beraterinnen und Berater der AG SBV-Mitgliedsverbände, zu denen auch der Deutsche Caritasverband gehört, machen bundesweit mit vielfältigen Aktionen auf die Notlagen überschuldeter Familienhaushalte und die Notwendigkeit aufmerksam, der sozialen Ausgrenzung betroffener Familien und vor allem ihrer Kinder wirksamer zu begegnen. Die Überschuldung der Eltern ist eine der Ursachen für Kinderarmut. Die Forschung zeigt, dass Kinderarmut sich auf die vielfältigen Lebenslagen wie Bildung, soziokulturelle Teilhabe, Wohnen auswirkt und die Lebens- und Bildungsperspektiven gerade auch von Kindern einschränkt. Die Verbände der AG SBV sehen deshalb vordringlichen Handlungsbedarf bei der Früherkennung von Überschuldung, beim freien und zeitnahen Zugang zu kostenloser Schuldnerberatung und beim Erwerb von Finanzkompetenz.
„Faire Woche 2008“ mit doppeltem Nutzen
Fairer Handel und ökologische Landwirtschaft können sich zum Nutzen der Menschen gegenseitig verstärken. Darauf macht die Faire Woche 2008 vom 15. bis 28. September mit dem Motto „Doppelt gut! Bio im Fairen Handel“ aufmerksam. Fairer Handel steht in erster Linie für wirtschaftliche und soziale Sicherheit und Gerechtigkeit, arbeitet aber auch seit vielen Jahren so umweltverträglich und ökologisch wie möglich. In den letzten Jahren ist die Anzahl von fair gehandelten Bio-Produkten in Weltläden und Supermärkten deutlich gestiegen. Sie tragen zu einer lebenswerten Umwelt bei und erfüllen die Bedürfnisse der Menschen in den Entwicklungsländern und der Verbraucher im Norden, Lebensmittel ohne Schadstoffe und ohne gentechnisch veränderte Organismen anzubauen und zu konsumieren. Seit über 20 Jahren gibt es Kooperationen zwischen dem Fairen Handel und der ökologischen Landwirtschaft. Fair gehandelte Bio-Produkte stehen für eine sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung und Wirtschaftsweise. Die Umstellung auf ökologischen Landbau erlaubt den Erzeugern gesunde Arbeitsbedingungen und bietet neue Absatzperspektiven. Die Bio-Zertifizierung ist ein langwieriger Prozess, bedingt durch die geringeren Erträge und die Umstellungszeit von bis zu drei Jahren. Die Voraussetzungen zur Produktionsumstellung schafft oft erst der Faire Handel durch seine Mehrleistungen wie Beratung, professionelle Qualitätssicherung, langfristige Handelsbeziehungen, direktere Vermarktung in den Fairen Handel und Fairtrade-Prämien.
Termine
Erzbischöfliche Diözesan-und Dombibliothek Köln
Di 17. Juni, 18.30 Uhr, Begleitvortrag zur Friedrich-Spee-Ausstellung: „Missverstandene Sinnbilder? Der Titelkupferstich der Trutz-Nachtigall“ / Referent: KHK Ralf Stefan Di 24. Juni, 18.30 Uhr, Begleitvortrag zur Friedrich-Spee-Ausstellung: „Friedrich Spee. Leben und Xaverius-Lieder“ / Referent: Dr. Theo G.M. van Oorschot
Katholisch-Soziales Institut Bad Honnef
Fr 20. Juni, 17 Uhr bis Sonntag, 22. Juni: „In der Ruhe liegt die Kraft – Gelassenheit“ / Seminar
Neue Programme
Glaubensinformation der Katholischen Citykirche Wuppertal: Programm 2008/09; Katholische Citykirche Wuppertal, Laurentiusstr. 7, 42103 Wuppertal, Tel. 02 02/97 67-433, Fax -434, info@katholische-citykirche-wuppertal.de; www.katholische-citykirche-wuppertal.de
Herausgeber der Presseinformation: Erzbistum Köln
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Expertenrunde diskutiert | OB Schramma und Generalkonsul
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