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Chor der Woche -
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Start am 4. Juli, um 10.50 Uhr, im "Radiofeuilleton" Chor der Woche - Neue Reihe im Nationalen Hörfunk Jeden Freitag wird ein deutscher Laienchor porträtiert
In Deutschland singen rund 1,35 Millionen Menschen in über 48.500 Chören – mit steigender Tendenz. Zählt man die nichtorganisierten Chöre dazu, verdreifacht sich die Zahl. Grund genug, um im Programm von Deutschlandradio Kultur in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände eine neue Reihe zu starten, die im Radiofeuilleton jeden Freitag um 10.50 Uhr den „Chor der Woche“ präsentiert. In der Serie wird die ganze Bandbreite der Laienchöre Deutschlands abgebildet. Die Gesangsrichtungen reichen dabei von Shanty und Soul bis zu Klassik und Klezmer. Und mancher Chor erreicht fast Profistatus. In Deutschland wird gerne gesungen. Singen gilt als modern, es befreit und stärkt laut Wissenschaft die Immunabwehr, vor allem in der Gemeinschaft. Das musikalische Hobby fördert die geistige Beweglichkeit und die sozialen Kontakte, vom reinen Spaß ganz zu schweigen. Alle Altersklassen singen im Chor, Kinder und Jugendliche genauso wie Senioren. Der klassische Männergesangsverein von früher verliert dabei immer mehr an Bedeutung zugunsten neuer Formen und Genres. Insgesamt werden die Chöre kleiner, dafür aber vielfältiger und spezialisierter. Das Spektrum reicht von der kleinen A-cappella-Gruppe, dem großen Show Choir nach amerikanischem Vorbild, dem klassischen Kirchenoder Kammerchor, über die Gospelmusik und dem Jazzensemble bis zum schwullesbischen Chor oder dem Chorprojekt auf Zeit. Den Auftakt der Reihe bildet am Freitag, 4. Juli, der Kammerchor „I Vocalisti“ aus Lübeck. In der Folge werden in diesem Jahr Porträts über das Männervokalensemble „Camerata Musica Limburg“, den „Frauenchor Bilk“ in Düsseldorf, den „Spatzenchor der Singakademie Potsdam“ und viele andere mehr zu hören sein.
Herausgeber der Presseinformation: Deutschlandradio
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